Lösungen der Kombinationen von GM Florian Jenni
John Trevelyan (WLS) –
Florian Jenni (SUI)
EU-chT (Men) 15th, 2005
1)
Nach dem ästhetischen Zug 1...Lc2! ist der weisse König gezwungen, die Deckung seines Turmes aufzugeben, weil das Schlagen des Läufers mit dem Turm an 2...Ta3# scheitert.
Nach 1...Lc2! 2.Kc2: Ta2:+ 3.Kd1 Se3+ hat Weiss nicht nur Material verloren: sein König wird sich bald im Mattnetz des schwarzen Turms, Springers und Königs wiederfinden.
Martin Reinke (GER) –
Florian Jenni (SUI)
Biel MTO 2007, Runde 1
2) Während der Anziehende nach sortigem 27...Df1 seine Dame mittels 28.De4: rechtzeitig in die Verteidigung zurückführen kann, musste er nach dem kraftvollen 27...Tf4:! 28.gf: Df1 29.De4: Dg1+ 30. Kh3 Dg4+ 31.Kh2 Dh4+ 32.Th3 Df2+ die Segel streichen, weil das Matt nach 33.Dg2 Dg2:# nicht mehr abzuwenden ist.
Petri Lehtivaara (FIN) –
Florian Jenni (SUI)
SMM NLA 2008, Runde 1
3) Das Damenopfer 35...Df3:! hätte die Partie sofort beendet. Nach 36.gf: Sg3+ 37.Kg1 (37. Kg2 Tb2:+) 37...Ld4+ 38.Kg2 Tb2:+ ist das Matt dann nicht mehr zu verhindern.
In der Partie folgte das weniger klare 35...Dd5:, wonach Schwarz nur noch leichten Vorteil hat.
Florian Jenni (SUI) –
Lukazs Cyberowski (POL)
Olympiade 2004 (Calvia), Runde 9
4) Der schwer zu findende Partiezug 30.T1g5!! führt zum sofortigen weissen Gewinn. Schwarz hat dann keine brauchbare Verteidigung mehr gegen das drohende Matt mittels 31.Tg7:+ Tg7: 32.Th5#. Nach den Zügen 30...fg: 31.Td6: gab Cyborowski auf.
8. Winterthurer
