spitzenbretter

Auf Wiedersehen bei der 8. Schachwoche vom 3.-11. Oktober 2008!

Aktuelles

Buhmann und Malakhatko mit den besten Nerven
Hinzugefügt am 13. Oktober 2007 von Rolf Benz

Siegerfoto
Bei der Preisverteilung (v.l.n.r): Stefan Zollinger (Turnierleiter), Rolf Benz (OK-Präsident), GM Vadim Malakhatko (2.), GM Rainer Buhmann (1.), GM Florian Jenni (3.), Roland Zülle (Schiedsrichter)

GM Fabiano Caruana spielte auch in der Schlussrunde unverdrossen auf Gewinn, obwohl er die beste Buchholzzahl des Spitzenquintetts aufwies. GM Rainer Buhmann konterte den zu ungestümen Angriffsversuch des Italieners indes und gewann das entstandene Endspiel mit Mehrbauer. Damit schreibt sich Buhmann in die Siegerliste der Winterthurer Schachwoche ein, während sich Caruana mit Rang 4 begnügen muss. Beide haben aber mit ihrem Kampfgeist in Winterthur viele Sympathien errungen.

GM Vadim Malakhatko gelang nach der Niederlage gegen Caruana in der 6. Runde mit einem Hattrick eine beeindruckende Aufholjagd, muss sich aber dennoch nach Buchholz knapp mit dem 2. Rang begnügen. GM Florian Jenni zog ein Kurzremis vor, was ihm den 3. Rang eintrug.

Als nächstbeste Schweizer klassierten sich Patrick Eschmann nach einem feinen Sieg gegen IM Zoltan Hajnal und der unverwüstliche IM Hansjürg Känel mit je 6.5 Punkten auf den Rängen 9 und 10.

Als beste Winterthurer schlossen IM Martin Ballmann und Martin Leutwyler auf Platz 11 respektive 13 das Turnier ab. Beide können mit den erzielten 6 Punkten umso zufriedener sein, als sie gegen sehr starke Gegnerschaft zustande kamen.

Noch unklar ist, ob nach der GM-Norm des Vorjahressiegers FM Dotan Ganor heuer erneut eine gültige Norm zu verzeichnen ist. FM Joseph Bradford übertraf zwar die für eine IM-Norm erforderliche Elo-Performance von 2450 deutlich. Weil er aber nebst dem titellosen Udo Hobuss (Elo 2416) nur gegen vier statt der offiziell vorgeschriebenen fünf Titelträger gespielt hat, bleibt abzuwarten, ob die FIDE die Norm ratifizieren wird.

Grossmeister vorne, Hochspannung vor der Schlussrunde
Hinzugefügt am 12. Oktober 2007 von Rolf Benz

Gewinner der Schachwoche: GM Rainer Buhmann
Einer der fünf Führenden: GM Rainer Buhmann (GER)

Dank eines diskussionslosen Schwarz-Sieges gegen Thomas Kuhn rehabilitierte sich GM Fabiano Caruana für die gestrige Niederlage; ebenfalls mit den schwarzen Steinen erfolgreich war GM Vadim Malakhatko gegen den besten Winterthurer IM Martin Ballmann. Als Dritter aus dem Kreise der Verfolger siegreich blieb IM Miklos Galyas dank eines Mattangriffs gegen FM Joseph Bradford.

Weil sich die beiden Spitzenreiter GM Florian Jenni und GM Rainer Buhmann friedlich trennten, liegen somit vor der Schlussrunde 5 Spieler mit je 6.5 Punkte an der Spitze.

Beste Damen sind erwartungsgemäss die Ukrainerinnen. WGM Anna Zozulia weist 5.5 Punkte auf, Yana Gusakovskaya und die Remis-Spezialistin Alyona Goreskul, die für die morgige Schlussrunde ausgerechnet gegeneinander gelost wurden, haben beide 5 Punkte auf ihrem Konto. Mit 50% oder mehr mindestens im Soll sind die deutsche Elena Winkelmann und die beiden Österreicherinnen WFM Maria Horvath und Barbara Schink.

Eine tolle Vorstellung boten heute die Winterthurer Junioren Kambez Nuri und Nino Wilkins mit Siegen gegen die Internationalen Meister Nedeljko Kelecevic respektive Edwin Bhend. Nuri, der bei einem abschliessenden Sieg gar eine IM-Norm erfüllen würde, ist damit gemeinsam mit dem Zürcher Jonathan Rosenthal bester Junior (5.5 Punkte) vor den beiden Bernern Emanuel Schiendorfer und Andreas Lehmann (beide 5 Punkte).

Neue Bilder vom Open gibt es in einer weiteren Fotoserie.

Jenni entthront Caruana, Zusammenschluss an der Spitze
Hinzugefügt am 11. Oktober 2007 von Rolf Benz

Caruana vs. Jenni
GM Fabiano Caruana - GM Florian Jenni

Heute überzog das italienische Ausnahmetalent Fabiano Caruana gegen die Marschall-Eröffnung des Schweizers GM Florian Jenni und musste schliesslich einsehen, dass sein Freibauer auf der h-Linie keine ausreichende Kompensation für die geopferte kleine Qualität versprach.

Jenni trifft nun im morgigen Spitzenkampf auf GM Rainer Buhmann, der mit grossem Kampfgeist gegen seinen Landsmann Udo Hobuss sein zweites Turmendspiel in Serie gewann.

Die beiden letzten Runden versprechen Spannung. Nebst dem gestürzten Caruana lauern mit nur einem halben Punkt Rückstand auf das Spitzenduo IM Martin Ballmann und FM Joseph Bradford, die sich heute gegenseitig neutralisierten, sowie der Topgesetzte Vadim Malakhatko, der eine eindrückliche Leistung zeigte, IM Miklos Galyas, der Bestklassierte der zahlreich nach Winterthur gereisten Ungaren, und der erstaunliche Zürcher Thomas Kuhn.

Im heutigen Mannschaftsblitzturnier schwang Jenni ein zweites Mal obenaus. Er spielte mit Sebastian Gattenlöhner, dem Webmaster der Turnier-Homepage, Roman Freuler, Präsident der Schachgesellschaft Winterthur, sowie Erich Lang. Auf dem zweiten Platz landete Michael Bucher, Nachwuchscoach des Schweizerischen Schachbundes, der mit dreien seiner Schützlinge angetreten war. Bester Einzelspieler war Istvan Mede, dem das Kunststück gelang, am zweiten Brett sämtliche 12 Blitzpartien zu gewinnen.

Caruana bleibt alleiniger Spitzenreiter
Hinzugefügt am 10. Oktober 2007 von Rolf Benz
 
Bradford
FM Joseph Bradford

Heute gelang es FM Joseph Bradford, den Siegeszug von GM Fabiano Caruana abzubremsen und ihm ein Remis abzuknüpfen. GM Rainer Buhmann musste tief in die Trickkiste fassen, um im Turmendspiel mit je zwei Bauern Martin Leutwyler, der zuvor deutlich besser stand, zu überlisten.

Damit bleibt das Turnier spannend. Neben dem Amerikaner und dem Deutschen schlossen mit GM Florian Jenni und IM Martin Ballmann auch die beiden besten Schweizer der Setzliste dank Vollerfolgen bis auf einen halben Punkt zum Italiener auf.

Die Schachwoche hat heute den ersten Natel-Forfait seit ihrer Austragung erlebt. Hauptschiedsrichter Roland Zülle sorgte bisher zusammen mit Stefan Zollinger für einen reibungslosen Ablauf des Turniers. Einziger Fauxpas war, dass gestern sein Natel klingelte. Heute nun musste Zülle den ersten „Nuller“ verteilen. Ein Spieler an den hinteren Brettern kam 10 Minuten zu spät zur Runde und konnte 10 Züge in 10 Minuten spielen, ehe ihn das Schicksal ereilte in Form eines für jedermann laut hörbaren Klingeltons seines Natels. Daran wird er sich in 10 Jahren noch erinnern...

Vorteil Caruana, Favoritenschreck Leutwyler
Hinzugefügt am 9. Oktober 2007 von Rolf Benz

Gaehwiler
IM Branko Filipovic - Martin Leutwyler

Im Spitzenkampf der beiden Topgesetzten provozierte GM Fabiano Caruana mit grosser Geduld Schwächen in der Stellung von GM Vadim Malakhatko, die allmählich entscheidenden Vorteil einbrachten. Caruana liegt damit weiterhin ohne Verlustpunkt an der Spitze.

Mit 4.5 Punkten ihm auf den Fersen sind der Texaner FM Joseph Bradford, der weitest gereiste Teilnehmer, nach einer starken Leistung gegen Udo Hobuss und der erneut überraschende Winterthurer Martin Leutwyler, der bei knapper Zeit die bessere Übersicht behielt gegen IM Branko Filipovic.

Kein befriedigendes Spiel entwickeln konnte GM Rainer Buhmann. Aufgrund gewagter Bauernzüge hatte er seine Königsstellung gelockert und willigte nach nur 13 Zügen mit grossem Zeitverbrauch in das Remisangebot von IM Martin Ballmann ein. Mit 4 Punkten bilden die beiden zusammen mit den heute siegreichen Thomas Wyss, GM Florian Jenni, IM Valer Krutti, FM Bruno Kamber, Martin Meertens und Vilmos Hando das Verfolgerfeld.

Gabriel Gähwiler zum zweiten Mal Schweizer Meister
Hinzugefügt am 8. Oktober 2007 von Rolf Benz

sieger schweizer meisterschaftDer Lokalmatador Gabriel Gähwiler wiederholte in der Kategorie U14 seinen Erfolg des letzten Jahres in der tieferen Altersklasse. Mit 5.5 Punkten überflügelt er 5 Spieler um einen ganzen Punkt und sorgte damit auch bei den Veranstaltern für strahlende Gesichter.

Auch in den andern Altersklassen setzten sich zwei Favoriten klar durch. Lars Rindlisbacher mit 6 Punkten in der Kategorie U12 und Jonas Lampert gar mit 6.5 Punkten in der Kategorie U10, die dieses Jahr zum ersten Mal ausgetragen wurde.

Fotos des Finalturniers zeigt die neue Fotoserie.

Das parallel ausgetragene Jugend-Open wurde eine Beute des Frauenfelders Julian Schärer. Mit 6.5 Punkten verwies er die Zuger Yannick Raschle und Anubhav Maheshwari auf die weiteren Podestplätze. Im geteilten 4. Rang klassierten sich die Kassay-Geschwister Krisztiàn und Lilla aus Miskolc, inoffizielle Schach-Partnerstadt von Winterthur, gemeinsam mit Anton Künzi, Timur Miccolis und Gilda Thode, die überraschenderweise beste Winterthurerin wurde.

Im Open sorgte der einheimische Martin Leutwyler für das Highlight aus Winterthurer Sicht. Nach dem gestrigen Unentschieden gegen IM Martin Ballmann gab er heute WGM Anna Zozulia das Nachsehen.

Erster Paukenschlag im Open, Spannung im Finalturnier
Hinzugefügt am 7. Oktober 2007 von Rolf Benz

Gaehwiler
Gabriel Gähwiler

Für die erste dicke Überraschung im Open sorgte Thomas Wyss, der in einer packenden Partie GM Florian Jenni, Sieger der Schachwoche 2005, bezwang. Der einheimische IM Nedeljko Kelecevic hielt derweil den einzigen Super-Grossmeister im Feld, Vadim Malakhatko, in Schach.

Einige grosse und andere Meister sind in der aktuellen Fotoserie in Aktion zu sehen.

Im Finalturnier der Schweizer Meisterschaft steht morgen ein spannender Schlusstag bevor.

In der Kategorie U14 wird Gabriel Gähwiler morgen zum Gejagten. Er weist nach 5 Runden als einziger 4 Punkte auf und hat nicht weniger als vier Verfolger mit lediglich einem halben Punkt Rückstand im Nacken.

In der Kategorie U12 musste Benedict Hasenohr nach einer Niederlage in der Direktpartie Lars Rindlisbacher aufschliessen lassen. Patrik Grandadam, Nicolas Kupper und Glenn Petr sind mit einem halben Punkt die engsten Verfolger.

Einzig in der Kategorie U10 hat der Elo-Favorit Jonas Lampert den Titel mit einer ganzen Länge Vorsprung auf Vincent Burgener bereits vor dem Schlusstag in Griffweite.

Grossmeistersiege und Frauenpower
Hinzugefügt am 6. Oktober 2007 von Rolf Benz

CaruanaFabiano Caruana (siehe Foto), der sein erstes Turnier als frisch gebackener Grossmeister spielt, musste heute länger arbeiten als seine Berufskollegen. Erst im Endspiel überwand er den Widerstand von Patrick Eschmann, seines Zeichens Coupe-Suisse-Finalist 2007 bzw. -sieger 2000.

Erneut sorgten zwei junge Damen für Aufsehen gegen nominell klar favorisierte Gegner. Die 16-jährige Elena Winkelmann, Mitglied der deutschen Jugend-Olympiamannschaft, stibitzte dem Berner Haudegen IM Hansjörg Kaenel den halben Punkt, und die 23-jährige Barbara Schink, Mitglied der österreichischen Nationalmannschaft, fuhr gegen Sebastian Gattenlöhner gar den ganzen Punkt ein.

Mit Emanuel Schiendorfer und Kambez Nuri trotzten auch zwei Schweizer Nachwuchshoffnungen ihren auf dem Papier klar stärkeren Gegnern Udo Hobuss bzw. IM Valer Krutti ein Unentschieden ab. Letzterer gewann am Abend dafür das Einzel-Blitzturnier.

Im Finalturner der Schweizer Meisterschaft sind nach drei Runden noch zwei Spieler verlustpunktlos: In der Kategorie U14 der Lokalmatador Gabriel Gähwiler, Schweizer Meister U12 des letzten Jahres, und in der Kategorie U12 Benedict Hasenohr.

Stadtpräsident eröffnet 7. Winterthurer Schachwoche
Hinzugefügt am 5. Oktober 2007 von Rolf Benz

Ernst WohlwendKurz vor 16.00 Uhr öffneten die Pforten des Spielsaals für 180 Schachspielerinnen und -spieler, was einen neuen Rekord bedeutet.

In seiner Begrüssungsrede zog der Stadtpräsident Ernst Wohlwend Parallelen zwischen Politik und Schach. Man müsse einen guten Plan finden, diesen wenn nötig aber auch wieder anpassen.

Im Open waren es in der Regel die Favoriten, die die besseren Pläne entwickelten und solange verbesserten, bis sie den vollen Punkt im Trockenen hatten. Für eine kleine Überraschung sorgte immerhin der Einheimische Peter Karrer, der IM Zoltan Hajnal ein Remis abtrotzte. Gar den grosse Coup landete die Norwegerin Linda Hansen, die als einzige einen höher Klassierten bezwang.

Stärkere Probleme bekundeten einige Titelaspiranten im Finalturnier der Schweizer Meisterschaft U10/U12/U14. Mehrere Favoriten mussten ihren Gegnern den halben oder gar den ganzen Punkt überlassen.

Lösungen zu den Bauernendspielen
Hinzugefügt am 1. September 2007

Die Lösungen zu den Bauernendspielen sind nun online!

Programmheft zum Download
Hinzugefügt am 31. August 2007

programmheft
Das offizielle Programmheft der Winterthurer Schachwoche 2007 kann ab sofort heruntergeladen werden.

Bauernendspiele aus vergangenen Schachwochen
Hinzugefügt am 10. August 2007

newsfotoBei diesem schachlichen Rückblick geht es um vier Bauernendspiele, die deutlich machen, dass diese Endspielgattung keineswegs langweilig und trocken ist. Vor allem aber zeigt sich, dass Bauernendspiele eines nicht sind — einfach!
Die Lösungen zu den Aufgaben werden am 1. September veröffentlicht.

Lösungen zu den Kombinationen
Hinzugefügt am 31. Mai 2007

Die Lösungen zu den Kombinationen sind nun online!

Kombinationen aus vergangenen Schachwochen
Hinzugefügt am 17. April 2007

newsfotoAls Einstimmung auf die Schachwoche 2007 blicken wir in einer losen Reihe auf vergangene Schachwochen zurück. Zum Auftakt finden Sie sechs Kombinationen zur Schachwoche 2006. Die Auflösung zu den Aufgaben folgt am 31. Mai. Viel Spass beim Lösen.