Ein Open und fünf weitere Turniere in 10 Tagen
(Bericht SSZ 8/2001)Vom
5. bis 14. Oktober 2001 findet erstmals die Winterthurer Schachwoche
statt. Der anderthalbwöchige Anlass umfasst neben einem Open das
traditionelle Jugendeinladungsturnier und das ebenso traditionelle
Jugendopen (16. Ausgabe). In die Schachwoche integriert sind zudem
zwei Blitzturniere und ein Stundenturnier.
Gespielt wird im reformierten
Kirchgemeindehaus an der Liebestrasse, das sich bereits 1996 beim
Jubiläumsturnier der SG Winterthur bestens bewährte. Während des
Turniers wird neben dem Spiellokal auch ein Turnierbüro, ein
Restaurant und eine Bar mit Analysiermöglichkeit betrieben. Im
Vordergrund stehen das gesellige Beisammensein und die
kostengünstige Verpflegungsmöglichkeit für Schachspieler.
Getragen wird der gesamte Anlass
durch den Schachverband Winterthur, der sich aus den Schachklubs
Andelfingen, ASK Winterthur, Eulach, SG Winterthur sowie den
Firmenschachklubs Rieter, Sulzer und den Winterthur Versicherungen
zusammensetzt. Ein eigens für die Organisation des Anlasses
gegründetes Komitee sorgt für einen reibungslosen Ablauf.
Mit Martin Ballmann
(Gesamtorganisation), Martin Rapold (Programmheft, Bulletin),
Charles Nydegger und Horst Zesiger (Kasse), Walter Hollenstein und
André Hirzel (Gastronomie und Unterkunft), Hansjörg Nohl und Michael
Welsh (Spielmaterial), Christoph Moggi (Gesamtturnierleitung),
Heiner Koch (Paarungen, Internet), Pascal Spalinger, Hanspeter
Ineichen und Rolf Benz (Jugendturniere) sowie Patrik Zoller
(Stundenturnier) konnte ein schlagkräftiges Team zusammengestellt
werden, das die Schachspieler(innen) während der zehn Herbsttage
begleiten und sich um deren Anliegen kümmern wird.
Im Open (9 Runden/1. Preisgeld 3000
Franken/diverse Spezialpreise) wird mit 120 Teilnehmern gerechnet.
Im Jugendeinladungsturnier wird sich die schweizerische Jugendspitze
in ebenfalls 9 Runden mit ausländischen Top-Shots
auseinanderzusetzen haben. Es wird ein geschlossenes Normenturnier
der Kategorie III angestrebt.
Der Sieger des traditionellen Jugendopens (U18) bekommt 300 Franken
(Spezialpreise für die besten Spieler U16 und U12.
Dazu kommen zwei Blitzturniere (1. Preis jeweils 500 Franken) und
das in die Schachwoche eingebettete ehemalige "1.-Mai Turnier"
(Siegerpreis 1000 Franken).
Martin Ballmann |